Thessaloniki – Rauchen verdirbt den Geschmack. Es schädigt die Geschmackspapillen auf der Zunge und beeinträchtigt das Schmeckvermögen, wie eine Studie in BMC Ear, Nose and Throat Disorders (Online) belegt.
Der Physiologe Pavlidis Pavlos von der Aristoteles Universität in Thessaloniki hat das Schmeckvermögen von 62 griechischen Soldaten, darunter 28 Raucher und 34 Nichtraucher, mittels Elektrogustometrie untersucht.
Dabei wird die Zunge an verschiedenen Orten durch kleine Stromstöße gereizt. Bei Erreichen einer Wahrnehmungsschwelle kommt es zu einer metallischen Geschmacksempfindung. Nur sechs der 28 Raucher hatten ein normales Schmeckvermögen.
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