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Donnerstag, 20. August 2009
Ulla Schmidt kritisiert Genehmigungspraxis für Mütterkuren

Aachen – Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Krankenkassen wegen ihrer Genehmigungspraxis für Mütterkuren kritisiert. Viele Kassen lehnten Kuranträge von erschöpften Müttern ab und gäben erst einem Widerspruch nach, sagte sie am Donnerstag in Aachen. Dabei seien Mütterkuren präventive Maßnahmen, die den Krankenkassen letztlich selbst zugutekämen.

Die Ministerin äußerte sich beim Besuch einer Caritas-Einrichtung, die zum Verbund des Müttergenesungswerkes gehört. Dessen Vorsitzende, die SPD-Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht, betonte, präventive Mütterkuren trügen dazu bei, teure Kosten für Therapien zu vermeiden. Rupprecht lobte die kostenlose Kurberatung der Freien Wohlfahrtsverbände, ohne die viele betroffene Mütter oft gar keine Kur bekämen.

Rupprecht nannte die Veröffentlichung der Kur-Genehmigungspraxis ein sinnvolles Mittel. Jeder könne seine Krankenkasse wechseln, wenn sie ihm zu viele Leistungen verweigere, betonte Schmidt. © kna/aerzteblatt.de

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Angehörige am Donnerstag, 20. August 2009, 20:33
Mutter und Kind Kur
Ich persönlich finde es sehr wichtig für manche Frauen und ihren Kindern eine Mutter-Kind Kur zu genehmigen.
Kuren für Mütter hat es schon früher gegeben, warum sollten sie nicht genehmigt werden?
Mütter, die nicht psychisch so stabil sind, würde ich gerne eine Auszeit wünschen, von dem Stress in ihrem Alltag.
Ich selber habe auch drei Kinder großgezogen und noch nie eine Kur beantragt.
Ich denke, da gibt mir jeder Arzt auch Recht, wenn ich die Mutter-Kind Kuren befürworte.

Für Frauen, die selber keine Kinder haben, können hier nicht mitreden,
weil sie sich in solch eine Lage nicht versetzen können.

Mit freundlichen Grüssen
Hanna Bretzke
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