Hamburg – Sport kann bei starker Hitze und hohen Ozonwerten gefährlich sein. Darauf verweist die Techniker Krankenkasse (TK). „Alarmsignale wie Zittern, Schwäche, Übelkeit oder Gänsehaut sollten Sportler unbedingt beachten“, weiß TK-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase.
Deshalb sollten Ärzte ihren Patienten ein paar einfache Regeln mit auf den Weg geben, damit diese auch bei höheren Temperaturen ungefährdet Sport treiben können. Laut Haase ist es gerade im Sommer wichtig, den Trainingspuls im Auge zu behalten. Er sollte nicht höher sein als an kühlen Tagen. Deshalb sollten Ärzte ihren Patienten empfehlen, das Pensum etwas zu reduzieren, Pausen einzulegen oder das Training auf die frühen Morgenstunden zu verlegen, wenn die Luft noch klar ist und Temperatur sowie Ozonwerte niedrig sind.
Zudem sollten Sporttreibende besonders auf die richtige Kleidung achten. Atmungsaktive Funktionsshirts und -hosen leiten den Schweiß ab und lassen gleichzeitig Frischluft an die Haut, so Haase. Dabei gelte: Je mehr Haut ein Sportler zeigt, desto mehr profitiert er von der Verdunstungskälte.
Zudem sollten Ärzte auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr hinweisen. Denn wenn der Wasserverlust zu groß sei, drohten Krämpfe und schlimmstenfalls sogar ein Hitzeschlag. Deshalb rät der Sportwissenschaftler, vor dem Training mindestens einen Viertelliter, währenddessen immer wieder einen Schluck zwischendurch und auch nach dem Sport noch einmal eine größere Menge zu trinken.
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