50 Prozent der Heimbewohner von Mangelernährung bedroht
Mittwoch, 2. September 2009
Witten/Herdecke – Rund 50 Prozent aller Altenheimbewohner sind von Mangelernährung bedroht, weil sie nicht ausreichend essen oder trinken können, keinen Appetit haben oder schwer krank sind.
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Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Universität Witten/Herdecke unter 73 Altenpflegeeinrichtungen. Um gesundheitliche Folgen zu vermeiden, ergreifen die Altenheime bereits zahlreiche Maßnahmen: Sie legen Wert auf Zwischenmahlzeiten und reichern das Essen energie- und eiweißreich an.
In den Niederlanden werden entsprechende Befragungen seit 1998 regelmäßig durchgeführt und sensibilisieren die Pflegenden für das Thema. „Das hilft sehr, die Probleme frühzeitig zu verhindern“, erklärt Pflegewissenschaftlerin Sabine Bartholomeyczik.
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