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Neue OP-Methode bei Nierentumoren in Münster

Dienstag, 8. September 2009

Münster – Am Universitätsklinikum Münster (UKM) führten Ärzte erfolgreich eine retroperitoneoskopische Single-Port-Nierenentfernung bei einem Patienten mit malignem Nierentumor durch. Dabei handelt es sich um eine neue Methode der Schlüsselloch-Chirurgie, bei der nur noch ein einziger kleiner Schnitt notwendig ist. Die Ärzte operierten den auf der Seite liegenden Patient endoskopisch über die Flanke.

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Die Vorteile der neuen Methode liegen für den Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Urologie, Christian Wülfing, auf der Hand: „Im Vergleich zu herkömmlichen OP-Methoden haben die Patienten weniger Schmerzen, es kommt seltener zu Komplikationen und die Betroffenen erholen sich schneller.“ Auch der  81-jährige Patient aus Münster konnte die Klinik bereits vier Tage nach dem Eingriff in gutem Allgemeinzustand und nahezu schmerzfrei verlassen. 

Laparoskopische Eingriffe, bei denen die OP-Instrumente in der Regel durch vier kleine Schnitte in den Körper eingeführt werden, führen die Urologen am UKM bereits seit fünf Jahren durch. Ein neuartiges und flexibleres Instrumentarium ermöglicht nun jedoch den Zugang über nur noch einen einzigen Schnitt. © hil/aerzteblatt.de

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