Zhejiang – Die Teilnahme von Risikopatienten an koloskopischen Vorsorgeuntersuchungen lässt sich mithilfe eines neuen Interventionsprogramms verbessern. Wissenschaftler der Universität von Zhejiang konnten in einer Studie die Wirksamkeit sogenannter barrierenfokussierter Maßnahmen belegen. Sie publizierten ihre Studie im World Journal of Gastroenterology (2009; 15: 3920-3925).
Die geringe Teilnahme an koloskopischen Untersuchungen stellt ein Hauptproblem der Präventivmaßnahmen gegen das Kolorektalkarzinom dar. In zahlreichen Studien konnten Wissenschaftler belegen, dass Vorbehalte sogar Hochrisikopatienten davon abhalten, sich einer Koloskopie zu unterziehen.
Eine Arbeitsgruppe der Universität von Zhejiang konnte nun die Hauptgründe für eine Ablehnung identifizieren. Die Wissenschaftler entwickelten daraufhin ein vielfältiges Interventionsprogramm, das auf objektive und subjektive Hindernisse abzielt.
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