Riverside – Zu den Schadstoffen, welche die Leber schädigen, gehören auch die Bestandteile des Tabaks, die beim Passivrauchen ins Blut gelanfen. Nach einer tierexperimentellen Studie im Journal of Hepatology (2009; 51: 535-547) begünstigt eine langjährige Exposition die Entwicklung einer Fettleber.
Die einfache Fettleber oder NAFLD (Non-alcoholic fatty liver disease) ist eine Manifestation des metabolischen Syndroms, zu dem es infolge eines bewegungsarmen Lebensstils mit einer über den Bedarf hinausgehenden Kalorienzufuhr kommt. Die Leber reagiert darauf mit einer Steigerung der Lipogenese und die synthetisierten Fette werden oft gleich an ihrem Entstehungsort abgelagert, was langfristig zu Organschäden führt.
In der Pathogenese der NAFLD spielen zwei Regulatoren des Lipidstoffwechsels eine wesentliche Rolle: Einmal SREBP (sterol regulatory element-binding protein), es stimuliert die Synthese von Fettsäuren in der Leber und zum anderen AMPK (adenosine monophosphate kinase), das SREBP an- oder abschaltet.
Die Gruppe um Manuela Martins-Green von der Universität von Kalifornien in Riverside hat die Wirkung von Passivrauchen auf diese beiden Regulatoren untersucht. Zunächst wurden Mäuse über ein Jahr lang mit Passivrauch exponiert, danach wurden die Leberzellen untersucht.
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