Vancouver – Krebspatienten, die unter depressiven Verstimmungen oder an einer Major-Depression leiden, haben einer Meta-Analyse in Cancer (2009; doi: 10.1002/cncr.24561) zufolge ein erhöhtes Sterberisiko.
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Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass Stress negative Auswirkungen auf das Immunsystem hat und über diesen Mechanismus das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren fördern könnte. Menschen mit Depressionen könnten aber auch dazu neigen, ungesund zu leben (Alkohol, Tabak) oder Therapiepläne nicht einzuhalten, obwohl Jillian Satin von der Universität von British Columbia in Vancouver hierfür keine Hinweise in ihrer Meta-Analyse auf der Basis von 26 Studien und 9.417 Patienten fand. Ihre Berechnungen ergeben jedoch: Krebspatienten, die unter depressiven Verstimmungen leiden, haben ein um relativ 25 Prozent erhöhtes Risiko an der Erkrankung zu sterben. Bei Patienten mit einer Major-Depression war das Risiko sogar um relativ 39 Prozent erhöht.
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