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Studie untersucht neue Behandlungsmethoden von ADHS

Montag, 14. September 2009

Frankfurt – Die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Goethe-Universität Frankfurt untersucht die Wirksamkeit neuer Behandlungsmethoden für Kinder mit einer Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Die Deutsche Forschungsgesellschaft fördert die Studie, die parallel an den Universitäten Mannheim/Heidelberg, Frankfurt, Göttingen und Tübingen durchgeführt wird, mit 1,2 Millionen Euro.

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ADHS ist die am weitesten verbreitete psychische Störung des Kindes- und Jugendalter und bleibt bei einem Teil der Betroffenen auch im Erwachsenenalter erhalten. Bislang ist die medikamentöse Behandlung die Therapie der Wahl. Als ergänzende oder alternative Therapie hat sich in den letzten Jahren Biofeedback als zunehmend vielversprechende Methode erwiesen.

Hierbei lernen Kinder beeinträchtigte Körperfunktionen selbst zu regulieren. Ein Computerprogramm meldet ihnen kritische Parameter, wie zum Beispiel die Muskelspannung oder die Aktivität ihres Gehirns zurück, sodass die Patienten schrittweise lernen, die gewünschte Veränderung selbst vorzunehmen.

Die Studie, an der Kinder zwischen sieben und zehn Jahren teilnehmen können, untersucht, inwiefern die Selbststeuerung die Symptome der Hyperaktivität verringert. © hil/aerzteblatt.de

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