Brüssel - Die von der Europäischen Kommission und europäischen Pharmaverbänden gegründete öffentlich-private Partnerschaft für eine Zusammenarbeit zwischen der Industrie und Hochschulen im Bereich innovativer biopharmazeutischer Arzneimittel (IMI) hat weitere neun Forschungsschwerpunkte bekannt gegeben.
156,3 Millionen Euro sollen in Forschungsprojekte zur Entdeckung und Entwicklung neuer Arzneimittel zur Behandlung von Krebs sowie von entzündlichen und infektiösen Krankheiten fließen. 76,8 Millionen Euro steuert die EU bei. 79,5 Millionen Euro will der europäische Pharmaverband EFPIA in Form von Sachleistungen aufbringen.
Mit den Mitteln sollen unter anderem Projekte gefördert werden, die sich mit der Erforschung von Bildgebungs-Biomarker für die Entwicklung von Arzneimitteln für die Krebstherapie oder neuen Instrumente der Zielvalidierung zur Verbesserung der Wirksamkeit von Arzneimitteln in der Onkologie beschäftigen.
Das Gesamtbudget für IMI beläuft sich auf zwei Milliarden Euro, wobei eine Milliarde Euro von der Europäischen Gemeinschaft und eine Milliarde von der Pharmaindustrie bereitgestellt werden. Die Initiative läuft von 2008 bis 2017. Im April letzten Jahres wurden die ersten 15 Forschungsvorhaben mit 246 Millionen Euro bezuschusst.
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