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Ärzte wissen zu wenig über Organspende

Donnerstag, 17. September 2009

Berlin – Ärzte haben eine Schlüsselfunktion bei der Aufklärung über Organspende, sind aber selbst nur mangelhaft darüber informiert. Das ergab eine am Donnerstag in Berlin veröffentlichte Emnid-Umfrage unter niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Fachärzten im Auftrag des Verbandes der privaten Krankenversicherung (PKV).
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Danach legen 57 Prozent der Ärzte in ihren Praxisräumen Informationsmaterial zur Organspende aus. Bei Ärzten, die selbst einen Organspendeausweis haben, ist dies sogar doppelt so häufig der Fall (74 Prozent gegenüber 37 Prozent bei Ärzten ohne Spendeausweis). Allerdings haben lediglich 23 Prozent der befragten Ärzte an einer Fortbildungsveranstaltung teilgenommen. Nur elf Prozent sprechen ihre Patienten häufig auf das Thema Organspende an, 61 Prozent nur in Einzelfällen und 28 Prozent überhaupt nicht. Die Allgemeinmediziner, die selbst einen Organspendeausweis haben, setzen sich mit 84 Prozent am stärksten für eine Aufklärung ein.

Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der niedergelassenen Ärzte beklagen, dass die Ärzteschaft selbst nicht ausreichend informiert sei. Über die Hälfte der Mediziner glaubt zudem, dass es in der Bevölkerung eine grundsätzliche Ablehnung gegenüber Organspende gibt.

78 Prozent der Befragten schätzen ihren Einfluss auf die Steigerung der Organspendebereitschaft hoch ein. Die Umfrage zeige, welche Schlüsselrolle den Hausärzten zur Steigerung der Organspendebereitschaft zukomme, sagte der Leitende Verbandsarzt der PKV, Jürgen Fritze. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) will nun insbesondere die Hausärzte als Ratgeber gewinnen. „Ein Knackpunkt ist, dass die Ärzte die Organspendebereitschaft der Menschen anscheinend viel niedriger einschätzen als sie tatsächlich ist“, sagte der medizinische Vorstand der DSO, Günter Kirste. © kna/aerzteblatt.de

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adonis
am Freitag, 18. September 2009, 08:15

Wir sind wieder mal die Idioten!!

Danke schön! Ich kann es schon gar nicht mehr hören.
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