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Krankenhausgesellschaft beschäftigte sich schon 2007 mit „Fangprämien“

Montag, 21. September 2009

Berlin – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) weiß laut einem Zeitungsbericht seit langem von den sogenannten Fangprämien für Patientenüberweisungen an Kliniken. Der DKG-Vorstand habe sich bereits im März 2007 erstmals mit der Thematik beschäftigt, berichtet die „Berliner Zeitung“ am Montag unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente.

Ein Sprecher der Krankenhausgesellschaft habe das jahrelange Bekanntsein des Problems damit begründet, dass zunächst versucht worden sei, „die Probleme systemintern zu lösen“.

In einem DKG-Papier von März 2007 heißt es der Zeitung zufolge:  „Teilweise sind Entwicklungen zu beobachten, dass Krankenhäuser durch bestimmte Ärzteverbünde oder -netzwerke zu Kooperationen gedrängt werden, indem angedroht wird, bei einer Weigerung zum Vertragsabschluss keine Patienten mehr in die betreffenden Krankenhäuser einzuweisen.“ Ziel der Absprachen sei, dass Einweisungsprämien gezahlt oder Leistungen der Klinik gegen Bezahlung ausgelagert würden. © afp/aerzteblatt.de

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