Evangelische Kirche kritisiert Defizite in Patientenbetreuung
Montag, 21. September 2009
Berlin – Die evangelische Kirche fordert eine umfassendere Betreuung von Krankenhauspatienten. Die Betroffenen bräuchten nicht nur medizinische und pflegerische Hilfe und Versorgung, sondern auch persönliche Zuwendung und Begleitung, betonte Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik am Montag in Berlin. In einem mit dem Deutschen Evangelischen Krankenhausverband (DEKV) vorgelegten Positionspapier warnte Kottnik zugleich vor weiteren Personalkürzungen.
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Der DEKV-Vorsitzende Manfred Witkowski bezeichnete die derzeitige Situation als unzumutbar sowohl für die Beschäftigten als auch die Patienten. Er mahnte eine bessere finanzielle Ausstattung der Kliniken an. Nach Ansicht beider Verbände bestehen vor allem in der Betreuung von Dementen und schwerst Mehrfachbehinderten erhebliche Defizite. Außerdem müsse die palliativmedizinische Versorgung Sterbender weiter ausgebaut werden.
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