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EU-Kommission will Registrierung der Nebenwirkungen bei Impftests

Dienstag, 22. September 2009

Berlin – EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou fordert eine genaue Registrierung möglicher Nebenwirkungen bei Impfstofftests an Schwangeren und Kindern zum Schutz gegen die Schweinegrippe. Das Wissen über mögliche Nebenwirkungen der Impfstoffe bei Schwangeren und Kindern sei noch relativ gering, sagte die EU-Kommissarin dem „Tagesspiegel“ vom Dienstag.

Die Europäische Arzneimittelagentur und die EU-Kommission pochten deshalb darauf, dass die Ergebnisse der entsprechenden Tests genau registriert würden. „Jede einzelne Nebenwirkung – egal ob sie positiv oder negativ ist – muss den zuständigen Behörden mitgeteilt werden“, forderte die EU-Kommissarin.

Angesichts der gegenwärtigen Impfstofftests an Schwangeren und Kindern müsse die Europäische Arzneimittelagentur jederzeit in der Lage sein, ihre ursprüngliche Bewertung der Impfstoffe im Licht neuer Informationen gegebenenfalls auch wieder ändern zu können, forderte Vassiliou weiter.

Bevor die EU-Kommission die Erlaubnis zur Vermarktung der Impfstoffe gegen die Schweinegrippe in der EU erteile, müsse die Einschätzung der Arzneimittelagentur abgewartet werden, sagte sie. Die Agentur werde dem Impfstoff nach der Einschätzung der EU-Kommissarin nur dann grünes Licht geben, wenn sie von dessen Sicherheit und Wirksamkeit überzeugt sei. © ddp/aerzteblatt.de

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