Birmingham/Alabama – Zunehmende Probleme in finanziellen Angelegenheiten, von der Kontrolle des Wechselgelds bis hin zu folgenschweren Fehlurteilen bei der Geldanlage, können ein erstes Anzeichen für einen beginnenden Morbus Alzheimer sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in Neurology (2009 73: 928-934).
Im dem Test mit der Bezeichnung Financial Capacity Instrument (FCI) müssen die Patienten beweisen, dass sie mit Geld umgehen können. In 14 Aufgaben werden der Umgang mit Münzen, die Fähigkeit einen Kontoauszug zu verstehen, das Bilanzieren von ausgestellten Schecks oder das Tätigen einer Überweisung geprüft.
Bei den schwierigeren Übungen wird untersucht, ob die Probanden die Korrespondenz der Bank verstehen oder auf einfache Betrugsvarianten hereinfallen würden. Der FCI wurde von Daniel Marson vom Alzheimer's Disease Center in Birmingham/Alabama entwickelt als eine Möglichkeit die Probleme in finanziellen Alltagsangelegenheiten zu messen, unter denen viele Demenzpatienten bereits in der Frühphase der Erkrankung leiden. Dazu gehört auch die mögliche Alzheimervorstufe MCI (“mild cognitive impairment).
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