Das Programm richtet sich gleichermaßen an Kinder und Eltern und soll helfen, Drogenkonsum interfamiliär vorzubeugen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Projekt mit 610.000 Euro. Dazu kommen Familien elf Wochen lang zu jeweils dreistündigen Sitzungen zusammen.
Während die Jugendlichen unter anderem lernen, Gefühle und Stress besser zu bewältigen und Drogenkonsumangebote abzulehnen, üben die Eltern Erziehungsfertigkeiten. In gemeinsamen Sitzungen erarbeiten die Familien zusammen zudem Instrumente zur Konfliktlösung und lernen, den Familienzusammenhalt zu fördern.
Nachdem das US-Programm an „deutsche Verhältnisse“ angepasst wurde, soll es in fünf verschiedenen Regionen über drei Jahre auf seine Wirksamkeit getestet werden. Mit ersten Ergebnissen wird im Herbst 2010 zu rechnen sein.
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