Berlin – „Eine neue Vertrauenskultur im Gesundheitswesen“ erhofft sich der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Jörg-Dietrich Hoppe, von der neuen Regierung. Die Chance für eine „nachhaltige Gesundheitsreform, die mehr leistet als eine reine Kostendiskussion“ sieht der Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Carl-Heinz Müller, im Ausgang der Bundestagswahl.
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Auch der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) begrüßt das Ergebnis der Bundestagswahl und hofft auf einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik. „In der Patientenversorgung muss die Medizin das Primat vor der Ökonomie erhalten. Es wird Zeit für einen Abbau der Bürokratie und für mehr Transparenz im Gesundheitssystem“, sagte der BDI-Präsident Wolfgang Wesiack.
Nur wenig Spielraum, der neuen Regierungsmehrheit die übliche Schonfrist von 100 Tagen einzuräumen sieht die Freie Ärzteschaft: „Zu drängend sind die Probleme in der Gesundheitspolitik, um sie im Schongang anzugehen“, sagte deren Vorsitzender Martin Grauduszus.
Auch die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) begrüßten den Ausgang der Bundestagswahl. „Mit einer schwarz-gelben Regierungskonstellation können wir die nötigen Reformen in der zahnmedizinischen Versorgung gesetzlich Krankenversicherter endlich angehen. Für die Zahnärzte ist das deshalb ein gutes Wahlergebnis“, sagte der Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Jürgen Fedderwitz. Als „Signal für die überfällige Anpassung des Gesundheitswesens an die Realitäten hierzulande“ sieht der Präsident der BZÄK, Peter Engel, das Ergebnis der Wahl.
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