Obamas Gesundheitsreform erleidet Schlappe in Senatsausschuss
Mittwoch, 30. September 2009
Washington – Die Pläne von US-Präsident Barack Obama für eine staatliche Krankenversicherung sind im Finanzausschuss des US-Senats auch am Widerstand der Demokraten gescheitert. Fünf demokratischen Senatoren, unter ihnen der Ausschussvorsitzende Max Baucus, stimmten am Dienstag in dem Gremium zusammen mit den zehn Republikanern gegen eine „staatliche Option“ in dem Entwurf. Lediglich acht Senatoren votierten für den Vorschlag.
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Der Ausschussvorsitzende Baucus hatte Mitte September einen eigenen Gesetzentwurf ohne die von Obama bevorzugte staatliche Krankenversicherung vorgelegt. Dies lehnen viele Demokraten aber ab. Der Gesundheitsausschuss des Senats und drei Ausschüsse des Repräsentantenhauses nahmen das Projekt einer staatlichen Versicherung bereits in ihre Gesetzesvorlagen auf.
Der demokratische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Steny Hoyer, äußerte die Hoffnung, dass die Abgeordneten möglicherweise im Oktober über das Reformgesetz abstimmen könnten. Die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, betonte allerdings, es gebe keinen Zeitdruck.
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