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Obamas Gesundheitsreform würde Budgetdefizit verringern

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Washington – Die von US-Präsident Barack Obama geplante Gesundheitsreform könnte nach Ansicht von Experten dazu beitragen, das erdrückende Haushaltsdefizit zu verringern. Die Reform werde dazu beitragen, das Budgetdefizit über einen Zeitraum von zehn Jahren um 81 Milliarden Dollar (rund 55 Milliarden Euro) zu senken, heißt es in einem am Mittwoch vom Büro für Haushaltsfragen des Kongresses (CBO) veröffentlichten Text. Obama hatte mehrfach versichert, dass die auf 829 Milliarden Dollar Kosten veranschlagte Reform den Haushalt um „keine zehn Cent“ mehr belasten werde.

Die Gesundheitsreform soll rund 47 Millionen bislang nicht abgesicherten US-Bürgern Zugang zu einer Krankenversicherung verschaffen. Vor allem die Republikaner laufen Sturm gegen das wichtigste innenpolitische Projekt des Präsidenten.

Derzeit beschäftigt sich das Finanzkomitee des Senats mit dem Vorhaben. Obama möchte, dass der Kongress bis zum Jahresende seine Reformpläne absegnet. Die USA sind unter den großen Industriestaaten das einzige Land, in dem es kein Krankenversicherungssystem für die gesamte Bevölkerung gibt. © afp/aerzteblatt.de

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