Washington – Die US-amerikanische Kontrollbehörde FDA hat alle Kliniken des Landes angewiesen, die Dosierungen bei der Perfusions-Computertomografie (CT) zu überprüfen. Anlass sind Zwischenfälle an einer renommierten Klinik, wo es nach der Untersuchung zum Haarausfall gekommen sein soll.
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Das Perfusions-CT wird häufig in der Diagnostik des akuten Schlaganfalls eingesetzt. Die Patienten erhalten während der Untersuchung ein Kontrastmittel, aus dessen Passage durch das Gehirn verschiedene Parameter der Perfusion errechnet werden.
Das Ergebnis sind mehrfarbige Schichtaufnahmen, die dem Neuroradiologen eine verbesserte Beurteilung der Hirndurchblutung ermöglichen, allerdings mit dem Nachteil einer erhöhten Strahlenbelastung.
An einer US-Klinik – einer Agenturmeldung zufolge das Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles – erhielten im letzten Jahr 206 Patienten das Achtfache der üblichen Strahlendosis, was, wiederum nach Presseberichten, erst auffiel, nachdem der erste Patient eine Alopezie entwickelte, was bei einem diagnostischen Eingriff nicht passieren darf.
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