Freitag, 16. Oktober 2009
Sport lindert Fatigue-Syndrom nach Chemotherapie
Kopenhagen – Regelmäßige sportliche Übungen unter Aufsicht haben in einer randomisierten Studie im Britischen Ärzteblatt (BMJ 2009; 339: b3410) bei Krebspatienten das Fatigue-Syndrom gelindert. Die Lebensqualität der Patienten besserte sich jedoch nicht. Das Fatigue-Syndrom, eine allgemeine Abgeschlagenheit und Energiemangel, gehört zu den häufigsten und von vielen Patienten als besonders belastend empfundene Begleiterscheinungen einer Chemotherapie, wobei die Nebenwirkung im Einzelfall schwer von Symptomen der Krebserkrankung getrennt werden kann. Wie Lis Adamsen und Mitarbeiter von der Universität Kopenhagen berichten, verspürten die Patienten nach sechs Wochen eine deutliche Verbesserung des Fatigue-Syndroms, während sich die Beschwerden in einer Kontrollgruppe kaum veränderten. Auch die Angaben der Patienten zur Vitalität sowie zu den körperlichen, emotionalen und mentalen Funktionen besserten sich. Um Nachrichten kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden. |
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