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Montag, 19. Oktober 2009
Schweinegrippe-Impfstoff wird ausgeliefert

Dresden – In Deutschland sind am Montag die ersten Impfstoff-Dosen gegen die Schweinegrippe ausgeliefert worden. Eine Sprecherin des Pharmaherstellers GlaxoSmithKline (GSK) teilte mit, die Lieferungen an die Bundesländer zögen sich voraussichtlich bis in den Januar hin.

Die Bundesregierung trat derweil Berichten über eine angebliche Bevorzugung von Politikern und Vertretern von Bundesbehörden bei der Impfung entgegen. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm betonte, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erhalte dasselbe Präparat wie der Rest der Bevölkerung. Die Impfungen sollen in der kommenden Woche beginnen.

Nach Angaben von GSK wird der Impfstoff Pandemrix, von dem die Länder rund 50 Millionen Dosen bestellt haben, kontinuierlich produziert. Das Vakzin war in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten, weil Gesundheitsexperten aufgrund der enthaltenen Wirkungsverstärker Bedenken wegen möglicher Nebenwirkungen angemeldet hatten.

Das Unternehmen nannte die Entscheidung der Bundesregierung, für sich selbst andere Impfstoffe ohne Wirkungsverstärker zu bestellen, „legitim“. Dies rechtfertige jedoch keinen Rückschluss auf möglicherweise „bessere oder schlechtere Impfstoffe“.

Laut Sprecherin erhielt das Unternehmen bereits im Frühjahr 2008 die Zulassung für einen Musterimpfstoff, der an 12.000 Freiwilligen getestet wurde. Zudem habe es eine Studie mit 39.000 Probanden gegeben. Weitere Studien würden durchgeführt.

Bei den Untersuchungen seien keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt worden. Es seien lediglich stärkere Reaktionen an den Einstichstellen wie Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen festgestellt worden.

Bundeskanzlerin Merkel (CDU) will sich nach Wilhelms Angaben zunächst von ihrem Hausarzt beraten lassen und dann entscheiden, ob sie sich impfen lassen wolle. Im Falle einer Impfung werde sie wie der Rest der Bevölkerung das Präparat Pandemrix erhalten.

Auch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) kündigte an, sie wolle sich mit dem Wirkstoff impfen lassen, „mit dem auch die Bevölkerung geimpft wird“, da dieser ebenso wie die beiden anderen in der EU zugelassenen Präparate „sicher und wirksam“ sei. © ddp/aerzteblatt.de

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malocherdoc (freespeech) am Dienstag, 20. Oktober 2009, 15:47
Politiker lügen (pseudodemokratischer Selektionsvorteil)
Politiker lügen wenn sie den Mund aufmachen.

Ob Frau Schmidt sich tatsächlich den Impfstoff für die gemeine Bevölkerung (das Deutsche Volk) einspritzen lässt, glaube ich erst, wenn ich ihr persönlich die Nadel angesetzt habe und den Spritzeninhalt (was auch immer da drin sein mag) in ihr ausdrücken kann.

Ihr Gesicht möchte ich sehen :o

Politiker? Wann hat ein Parteipolitiker zuletzt für uns Deutsche agiert ... wann hat ein Politiker das letzte Mal fraktionszwangfrei die Wahrheit gesagt ?

Gruß
malocherdoc
adonis am Dienstag, 20. Oktober 2009, 07:53
Die Schweinegrippe oder der Komödienstadl
Anders ist das schon gar nicht mehr zu bewerten. Scheinbar vollkommen unfähige und korrupte Entscheidungsträger schon bei der WHO. Dann eine Pandemie, die keine ist. Ein wohl ehr milder Krankheitsverlauf oder auch nicht. Da weiss wohl ein Experte nicht, was der andere Experte gesagt hat. 2 unterschiedliche Impfstoffe, die man in Deutschland bestellt hat. Einen fürs Kanonenfutter und den anderen für die Kommandeure. Frau Merkel weiss überhaupt nicht, ob sie sich impfen lässt und Frau Schmidt hat nun verkündet sich mit dem Bevölkerungsimpfstoff impfen zu lassen. Soldaten gehören in der Bananenrepublik Deutschland glaube ich auch zur Bevölkerung.
Eines konnte man aus der Schweinegrippe jedoch schon jetzt lernen: Wir haben sehr grosse Probleme eine evt gefährliche Virusinfektion, welche sich über Tröpfchen verbreitet zu hantieren. Sind wir dankbar, dass das Ebola Virus in Afrika bleibt.
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