Bayernweites Projekt unterstützt Eltern bei Suchtprävention
Mittwoch, 21. Oktober 2009
München – In Bayern startet ein neues Angebot zur Suchtprävention. Das Projekt „Elterntalk“ unterstützt Eltern jetzt auch bei Erziehungsfragen zu Drogen und Sucht. Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert die Initiative mit insgesamt rund 130.000 Euro.
„Eltern können viel tun, dass ihre Kinder stark werden gegen Sucht und Drogen“, betont Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml. Das Projekt leiste dazu praktische Hilfe von Eltern für Eltern. Im Rahmen der Initiative finden Elterntalk-Gesprächsrunden aus vier bis sechs Eltern in privatem Rahmen statt. Sie werden ehrenamtlich von Müttern oder Vätern begleitet, die für diese Moderation geschult wurden.
„Elterntalk gelingt es, die Menschen da abzuholen, wo sie stehen und auf partnerschaftliche Art zu beraten. Das macht den Erfolg aus“, so Huml. Durch Gesprächsrunden im heimischen Wohnzimmer, beispielsweise auch auf Türkisch oder Russisch, könnten insbesondere auch Familien aus anderen Kulturkreisen einfacher erreicht werden.
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