Witten/München/Düsseldorf – Asthmapatienten wissen oft nur unzureichend über ihre Krankheit Bescheid. Das ermittelte jetzt die Allianz Private Krankenversicherung in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Düsseldorf sowie der Universität Witten/Herdecke. Gemeinsam befragten die Einrichtungen über 750 Allianzversicherte mit Asthma bronchiale zur Schwere ihrer Krankheit, zum Selbstmanagement und zum Umgang mit ihren Medikamenten.
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Laut Studie nennen mehr als 50 Prozent der Befragten ihren Arzt als Hauptinformationsquelle für Fragen zu ihrer Asthmaerkrankung. Eine Behandlung nach der Nationalen Versorgungsleitlinie Asthma sei damit aber dennoch nicht die Regel: „Ein großer Teil der Befragten wird nicht oder nur teilweise leitlinienbasiert therapiert“, moniert Cornelia Schürer-Maly von den Universitätskliniken Düsseldorf.
Mehr als zwei Drittel der Befragten hätten noch nie an einer Asthmaschulung teilgenommen und verfügten auch über keinen Notfallplan. Lediglich ein Drittel führt laut Studie regelmäßig Peak-flow-Messungen durch. Sogenannte Reliever, Medikamente zur Behandlung akuter Beschwerden, setzen 58 Prozent ordnungsgemäß ein. Andere Befragte nutzen die Reliever regelmäßig und riskieren so eine abgeschwächte Wirkung und vermehrte Nebenwirkungen.
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