Koalitionspläne sorgen für Auslieferungsstopp der Gesundheitskarte
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Düsseldorf/Berlin – Die AOK Rheinland/Hamburg hat die für November geplante Auslieferung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) vorerst gestoppt. „Wir wollen Klarheit haben, was das im Koalitionsvertrag von Union und FDP festgeschriebene Moratorium bedeutet“, sagte Vorstandschef Wilfried Jacobs am Mittwoch. Die neue Bundesregierung will die das Telematikprojekt auf den Prüfstand stellen.
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In der Region Nordrhein war die eGK Anfang Oktober gestartet. Die AOK Rheinland wollte die Karte ab Mitte November an ihre 2,6 Millionen Versicherten in der Region ausgeben. Nach Angaben eines AOK-Sprechers sollten bis Ende des Jahres zunächst rund 20.000 Karten an die Versicherten ausgeliefert werden.
Der Hartmannbund begrüßte die Entscheidung der Regierungskoalition zur eGK. „Vor dem Hintergrund der aufgetretenen Schwierigkeiten ist es nur konsequent, die aktuellen Entwicklungen zu evaluieren, um eine solide Basis für künftige Entscheidungen zu erhalten“, so Thomas Lipp, Vorsitzender des Ausschusses Telematik im Hartmannbund.
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