Suchen in

  • Archiv
  • News
  • Foren
  • Blogs
  • Preise
4.651 News Vermischtes

Vermischtes

Erzbischof und Mediziner für Förderung der Palliativmedizin

Freitag, 30. Oktober 2009

Köln – Die Förderung einer sterbebegleitenden, schmerzlindernden Medizin haben der Erzbischof von Utrecht, Willem Jacobus Eijk, und der Präsident der Europäischen Gesellschaft für Palliativmedizin, Lukas Radbruch, angemahnt. Die Erlaubnis der aktiven Sterbehilfe könne zu einem Dammbruch führen, der medizinisches Töten als gängige Alternative in der letzten Lebensphase erscheinen ließe, erklärten Eijk und Radbruch am Donnerstagabend in Köln. Um dies zu verhindern, müsse die Palliativmedizin ausgebaut werden.
Anzeige

Der Moraltheologe und der Mediziner äußerten sich bei der Veranstaltung „Lebenserhaltung und Patientenautonomie“ der Caritas-Akademie und des Caritasverbandes der Erzdiözese Köln.

Der Erzbischof erklärte, in den Niederlanden werde die Erlaubnis zu Sterbehilfe und Beihilfe zur Selbsttötung allmählich immer weiter ausgedehnt. Dies betreffe etwa Patienten, die an psychischen Erkrankungen leiden. Eijk, der in der holländischen Bischofskonferenz für medizinisch-ethische Fragen zuständig ist, verwies auf eine seit 2007 in seiner Heimat geltende Rechtsregelung zur Lebensbeendigung schwerbehinderter Neugeborener. Dies alles sei mit dem christlichen Menschenbild in keiner Weise vereinbar, kritisierte der Erzbischof.

Für eine bessere Ausbildung der Mediziner im Hinblick auf schwerstkranke, unheilbare Patienten sprach sich Radbruch aus, der auch Direktor der Aachener Klinik für Palliativmedizin ist.

Gleichzeitig zeigte er Möglichkeiten und Grenzen seiner Fachdisziplin auf. Palliativmediziner machten immer wieder die Erfahrung, dass der Wunsch nach vorzeitiger Lebensbeendigung in dem Maße in den Hintergrund tritt, in dem auch die letzte Lebenszeit durch eine gute palliativmedizinische Behandlung erträglich gestaltet wird, berichtete der Professor. © kna/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

  • Drucken
  • Kommentieren
  • Teilen
  • Versenden
  •  
    Merken

Login

E-Mail

Passwort


Passwort vergessen?

Registrieren

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Merkliste