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Sachsen mahnt flächendeckende Zuschüsse für künstliche Befruchtungen an

Montag, 2. November 2009

Berlin – Die sächsische Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hat sich für flächendeckende Zuschüsse für künstliche Befruchtungen eingesetzt. „Es ist ein Armutszeugnis, dass es keine flächendeckende Bezuschussung bei künstlichen Befruchtungen gibt“, sagte Clauß der Zeitung „Die Welt“ vom Montag.

Sie kritisierte damit, dass dies von der schwarz-gelben Koalition nicht als Neuerung vereinbart wurde. In Sachsen werden sogenannte Kinderwunschbehandlungen seit März 2009 mit bis zu 7.800 Euro bezuschusst.

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Noch im Februar hatte sich Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) für eine bundesweite Umsetzung des sächsischen Modells eingesetzt. Seit der Gesundheitsreform aus dem Jahr 2004 werden dem "Welt"-Bericht zufolge jedes Jahr 10.000 Kinder weniger in Deutschland geboren, weil die Krankenkassen künstliche Befruchtungen nur noch zur Hälfte unterstützen.

© afp/aerzteblatt.de

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