Berlin – Angesichts der steigenden Zahl von Schweinegrippe-Infektionen in Deutschland hat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) zur Impfung gegen das Virus aufgerufen. „Je mehr sich impfen lassen, desto größer ist der Schutz für uns alle“, sagte Rösler der „Bild“-Zeitung vom Donnerstag. In Deutschland wurde inzwischen ein weiterer Impfstoff zugelassen.
Rösler betonte, er selbst werde sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen und zwar mit dem Impfstoff Pandemrix, der auch für die Allgemeinbevölkerung bereitgestellt wurde. Nach seiner Aussage kann es bei der Impfaktion vereinzelt zu Wartezeiten kommen, weil der bestellte Impfstoff nach und nach produziert und an die Bundesländer ausgeliefert wird. Niemand müsse sich aber Sorgen machen. Der Impfstoff werde laufend nachgeliefert, betonte Rösler. Bundesweit sind die Schweinegrippe-Impfungen Ende Oktober angelaufen. Die Impfaktion wird von den Ländern organisiert.
Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Martina Wenker fürchtet, dass es im November zu Engpässen bei der Versorgung mit den Impfstoffen kommt. Daher rät sie den Medizinern in Niedersachsen, zunächst die chronisch Kranken zu impfen. „Dann haben wir ein klassisches Beispiel für Priorisierung: Gesunde, die nicht den genannten Gruppen angehören, müssten in diesem Fall noch warten, bis wieder ausreichend Impfstoff vorhanden ist“, sagte die Kammerchefin am Donnerstag in Hannover.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) registriert derzeit nur Erkrankungen an der sogenannten Schweinegrippe. "Wer Grippe hat, hat H1N1", sagte RKI-Präsident Jörg Hacker der "Nordwest-Zeitung".. "Wir sehen bisher noch keine saisonalen Viren." Der rasche Anstieg der Fallzahlen bei der Neuen Grippe tritt nach RKI-Angaben deutlich früher als sonst bei der saisonalen Grippe auf.
Vor dem Hintergrund der Impfmüdigkeit in Deutschland sagte Hacker, der Andrang in dieser Woche sei größer als in der vergangenen Woche. "Die Infektionszahlen nehmen zu, es gibt Todesfälle. Das ist sicher auch etwas, was zu denken gibt."
In Deutschland wurde mit dem Mittel Celtura des Schweizer Pharmakonzerns Novartis ein weiterer Schweinegrippe-Impfstoff zugelassen. Klinische Studien an mehr als 1.850 Probanden hätten die Verträglichkeit des Impfstoffs gezeigt, teilte Novartis am Donnerstag in Basel mit.
Der Impfstoff wurde auf Basis von Zellkulturen hergestellt statt wie üblich mit Hühnereiern. Diese Methode erlaube bei Bedarf, rasch mehr zu produzieren. Das Pharmaunternehmen will nun die Zulassung in weiteren wichtigen Ländern vorantreiben.
In Deutschland sind bislang rund 30.000 Fälle von Schweinegrippe bekannt. Neun Todesfälle werden bisher mit dem Virus H1N1 in Verbindung gebracht. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind weitere Todesfälle bei einem Anstieg der Fallzahlen zu erwarten. Dabei müsse auch damit gerechnet werden, dass auch Patienten ohne relevante Vorerkrankungen an der Schweinegrippe sterben werden.
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Einige Gedanken zum Artikel: 1.Was interessiert es einen Arzt, welche medizinischen Maßnahmen ein Politiker empfiehlt? 2.Ich lasse mich impfen, wenn ich vor einer impfbaren Erkrankung Angst habe und die Impfung nicht schlimmer ist als die Krankheit. Dies dürften alle etwa entscheiden. Dann ist selbstverständlich jede Verzögerung der Impfung ein bedrohliches Ereignis, denn ich erkranke eventuell bevor ich geimpft werden konnte. 3.Bei 30.000 dokumentierten Erkrankungen werden 9 Todesfälle mit der Schweinegrippe "in Verbindung" gebracht. Es werden vielleicht auch ganz gesunde sterben. Was sind das für Aussagen. Ich würde gerne wissen wieviel Geld aus der Pharmaindustrie für diese Aussagen fließt. Nachdem die erste ganz gesunde Pat. nun doch Asthma, Bluthochdruck und eine Lebererkrankung gehabt hat. 4.Wenn alle zur Zeit Grippekranken Schweinegrippe haben würde mich interessieren wieviele inapperente Infektionen es gibt und wieviele Menschen mit bereits bestehender Immunität geimpft werden. 5.Mein Lieblingssatz des RKI ist: es sind weitere Todesfälle bei einem Anstieg der Fallzahlen zu erwarten. Wirklich überraschende und interessante Information. Ansonsten: Die Ärzteschaft selbst lässt sich ja auch kaum impfen, nur die Pharmaindustriegesteuerten Funktionäre, oder?
Lange hat es gedauert und doch am Ende vor dem internationalen, us-geführten Pharmakartell eingeknickt.
Manche Eier muss man eben länger kochen bis sie weich sind.
Gruß malocherdoc
Und noch einmal ... Malocherdoc sagt Euch was jeder weiß: KEIN GESUNDER MENSCH STIRBT AN DER GRIPPE – AUCH NICHT AN DER sog. SCHWEINEGRIPPE
... eine eventuelle Infektion stärkt das Immunsystem und etwaige zukünftige Infekterkrankungen werden damit für alle Menschen mit UNmanipuliertem, natürlich stabilen Abwehrsystem immer unwahrscheinlicher.
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