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Diakonie warnt vor Privatisierung der Gesundheitsvorsorge

Freitag, 6. November 2009

Berlin – Das Diakonische Werk kritisiert die von der Bundesregierung geplante Ausdehnung der privaten Vorsorge im Gesundheits- und Pflegebereich. Dies sei ein Ausstieg aus der Solidargemeinschaft, sagte Diakonie-Präsident Klaus-Dieter Kottnik am Freitag in Berlin. Er zeigte sich skeptisch, ob die neue Regierung denjenigen Menschen helfe, die in Armut und sozialer Ausgrenzung lebten.

Mit Blick auf die Äußerungen zum Thema Bildung im Koalitionsvertrag bemängelte der Diakonie-Präsident, es fehle eine überzeugende Strategie, um den sozialen Zusammenhalt zu sichern. Kottnick forderte beitragsfreie Zugänge zum Bildungssystem und Hartz-IV-Regelsätze, die sich am Bedarf der Kinder orientierten. © kna/aerzteblatt.de

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