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Broschüre zur frontotemporalen Demenz erschienen

Freitag, 6. November 2009

Berlin – Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hat eine neue Broschüre zum Thema „Frontotemporale Demenz“ herausgegeben. Grund dafür seien zahlreiche Nachfragen von Angehörigen und der Mangel an gezielten Informationen für Betroffene.

Laut Alzheimer Gesellschaft sind unter den etwa 1,2 Millionen Demenzkranken in Deutschland rund 33.000 mit einer frontotemporalen Demenz. Die Erkrankung trete häufig schon vor dem 60. Lebensjahr auf und löse für die Erkrankten und ihre Familien oft eine Tragödie aus.

„Da viele Ärzte das Krankheitsbild nicht kennen, wird die Krankheit weder rechtzeitig diagnostiziert noch angemessen behandelt“, sagt Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Geeignete ambulante Dienste, Tagesstätten oder Heime seien für Betroffene kaum zu finden. Mit der Broschüre will der Verein deshalb Angehörige und Ärzte informieren, sie ermutigen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen und auch Anstöße für eine bessere Versorgung geben.

Das Heft geht ausführlich auf Krankheitsbild, Diagnose, medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlung sowie den Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen der Erkrankten ein. Ein Kapitel behandelt zudem rechtliche Fragen die im Zusammenhang mit der Erkrankung auftreten wie Kündigungsschutz, Rente, Schuldfähigkeit bei Strafdelikten und elterliches Sorgerecht. © hil/aerzteblatt.de

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