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Montgomery warnt vor übertriebenen Erwartungen an individualisierte Medizin

Montag, 9. November 2009

Berlin – Bundesärztekammer-Vizepräsident Frank Ulrich Montgomery hat davor gewarnt, übertriebene Erwartungen an die so genannte individualisierte Medizin zu richten. „Individualisierte Medizin ist nicht Luxus, sondern Fortschritt. Sie muss sich aber der Überprüfung ihres Wertes und ihres Sinns stellen“, sagte Montgomery am Rande des 13. Symposiums des Teltower Kreises in Berlin.

Natürlich müsse dafür gesorgt sein, Patienten alles medizinisch Notwendige zur Verfügung zu stellen. Die Schere zwischen wachsenden Möglichkeiten und geringer werdenden Mitteln gehe jedoch immer weiter auseinander, so Montgomery.

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Auch Sozialethiker Peter Dabrock rief dazu auf, Chancen und Risiken der individualisierten Medizin genau abzuwiegen. „Ein derartiger Hype, wie er in den letzten Monaten um dieses Thema herum entstanden ist, erfordert sozialethische Reflexion“, sagte er. © hil/aerzteblatt.de

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