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Erste klinische Ergebnisse zur Neuen Influenza

Freitag, 13. November 2009

Das Deutsche Ärzteblatt präsentiert erste klinische Ergebnisse zur Neuen Influenza A (H1N1/09). Ralf Winzer und Koautoren beschreiben ausführlich den klinischen Verlauf der ersten 60 im Universitätsklinikum Düsseldorf behandelten Patienten.

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Insgesamt berichten die Düsseldorfer Wissenschaftler von 450 Erkrankten. Prof. Peters weist in einem begleitenden Editorial darauf hin, dass auch in Deutschland vermehrt hospitalisierungspflichtige und schwere Verläufe mit tödlichem Ausgang gemeldet werden, wie auch zuvor zum Beispiel in den USA, Großbritannien und Frankreich.

In einer zweiten, thematisch verwandten Veröffentlichung erläutern Rafael Mikolajczyk und Koautoren die Grundlagen für die Berechnung von Epidemieverläufen. Ihr Beitrag ist aber nicht als Hochrechnung für die aktuelle Neue Influenza A (H1N1/09) zu verstehen, sondern dient der verdeutlichung des Prinzips. © DÄ/aerzteblatt.de

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Jens
am Dienstag, 17. November 2009, 10:57

Hypothesen zur erwarteten Antigendrift


Ich habe auch eine fachliche Frage zur Schweinegrippe:

Eines der Argumente für die Impfung mit einem adjuvantierten Impfstoff ist ja die Hypothese, eine Impfung mit einem solchen Impfstoff könne auch eine (Teil)immunität gegen eine veränderte Variante des aktuell zirkulierenden AH1N1-Stammes bewirken. Der aktuelle Stamm bewirke zwar überwiegend relativ mild verlaufende Erkrankungen, aber durch Antigendrift könne eine wesentlich gefährlichere Variante entstehen.

In einer dieser Talkshows hat ein Vertreter des PEI oder RKI gesagt, man kenne das Genom des aktuellen Stammes und wisse deshalb sehr genau, dass eine Mutation an einer bestimmten Stelle (einer Stoppstelle) eines der Antigene aus dem relativ harmlosen aktuellen Stamm eine sehr gefährliche Mutante machen könne.

Ich meine, es sei in einer hart aber fair -Sendung gewesen, an der der Präsident des PEI teilgenommen hat, aber ich finde die Stelle im online-Video nicht. Die Stelle, an die ich mich erinnere, war nur ein ganz kurzes Statement, auf das auch damals nicht näher eingegangen wurde.

Mich würde mal Näheres zu diesen Untersuchungen über das Virusgenom und die postulierte hohe Wahrscheinlichkeit einer Mutation zu einer sehr gefährlichen Variante interessieren, auf dies sich dieser Experte da bezogen hat. Bei pubmed finde ich dazu nichts.
adonis
am Montag, 16. November 2009, 16:38

Leider wenig hilfreich.

Aus gegebenem Anlass habe ich die Links hier angeklickt. Mir ging es um die Frage, ob und welche Kriterien es gab, die einen evt schweren Verlauf der Infektion voraussagen liessen und ob evt Tamiflu, das schwere Verlaufsbild evt abkürzt. Leider konnte ich die gewünschte Information nicht finden. Ich denke jedoch, dass diese Information für jeden Arzt in der Akutmedizin wertvoll wäre.

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