Mannheim: Neues Behandlungsverfahren für Wirbelsäulen-Metastasen
Donnerstag, 12. November 2009
Mannheim – Experten des Orthopädisch-Unfallchirurgischen Zentrums der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) haben weltweit erstmals ein neues Behandlungsverfahren für Metastasen der Wirbelsäule angewendet. Der Therapieansatz basiert auf den umfangreichen Erfahrungen der Mannheimer Strahlenklinik mit der Intraoperativen Strahlentherapie (IORT) der Brust.
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Bei der neuen Methode bestrahlen die Mediziner die Knochenmetastasen zunächst intraoperativ durch einen minimal invasiven Zugang und stabilisieren den Wirbelkörper anschließend über denselben Zugangsweg mittels der so genannten Kyphoplastie.
Da die lokale Strahlendosis direkt am Zielort appliziert werden kann, verspricht das neue Verfahren laut UMM neben der sofortigen Schmerzlinderung eine sichere Therapie der Metastasen.
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