Berlin – Deutschland hat in Sachen Patientensicherheit die Nase vorn. Das hat die Bundesärztekammer (BÄK) jetzt ermittelt. „Die Sicherheit der Patienten steht für Ärzte in Deutschland an erster Stelle. Das System der Selbstverwaltung hat sich bewährt und wird seinen Aufgaben auch im Sinne der Patientensicherheit gerecht“, kommentiert Günter Jonitz, Vorsitzender der BÄK-Qualitätssicherungsgremien die Umsetzung einer entsprechenden Europarat-Empfehlung.
Die BÄK-Analyse habe ergeben, dass Deutschland zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Patientensicherheit auf den Weg gebracht und viele Ziele bereits erreicht habe. „Das zeigt sich auch eindrucksvoll im europäischen Vergleich“, so Jonitz.
Die Untersuchung gibt einen Überblick über Projekte, Publikationen und Fortbildungsangebote zur Patientensicherheit. Demnach tragen heute neben dem Aktionsbündnis Patientensicherheit zahlreiche klassische Qualitätssicherungsverfahren zur Patientensicherheit in Deutschland bei.
Dazu gehören laut BÄK die Richtlinien der Bundesärztekammer in den Bereichen Transplantations- und Transfusionsmedizin ebenso wie Qualitätssicherungsmaßnahmen für den Umgang mit Medizinprodukten oder die externe Qualitätssicherung im ambulanten und stationären Bereich.
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