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Allerdings altern die Deutschen gesünder: Das Risiko, im Alter pflegebedürftig zu werden, sank zwischen 2000 und 2008 bei Männern jährlich leicht um ein Prozent und bei Frauen um 3,6 Prozent. Dass dennoch die Zahl der Pflegebedürftigen auf zuletzt 2,4 Millionen gestiegen ist, liegt den Angaben zufolge daran, dass die Zahl alter Menschen insgesamt deutlich zugenommen hat.
Die statistische Auswertung ergab, dass ein 60-jähriger Mann von durchschnittlich 20,7 Jahren verbleibender Lebenserwartung 1,2 Jahre in Pflegebedürftigkeit verbringt. Eine 60-jährige Frau ist während ihrer restlichen Lebenserwartung von 24,6 Jahren im Durchschnitt rund zweieinhalb Jahre auf Pflege angewiesen.
Die Heimentgelte liegen laut der Untersuchung eines Wissenschaftlerteams um Heinz Rothgang von der Uni Bremen im Westen höher als im Osten – obwohl die Leistungen aus der Pflegeversicherung bundesweit einheitlich sind. Auch die ambulanten Entgelte variieren erheblich: So liegt etwa die Preisspanne für das „Zubereiten einer warmen Mahlzeit“ zwischen 7,39 Euro in Nordrhein-Westfalen und 20,90 Euro in Baden-Württemberg. Die „große Morgentoilette“ kostet in Thüringen 15,75 Euro, in Hessen 32,16 Euro.
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Dem Statistischen Bundesamt zufolge wird der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung in den kommenden beiden Jahrzehnten deutlich steigen. Heute sind 20 Prozent der Bevölkerung 65 Jahre oder älter.
„Im Jahr 2060 wird dann jeder Dritte mindestens 65 Lebensjahre durchlebt haben – jeder Siebte wird sogar 80 Jahre oder älter sein“, sagte der Präsident des Statistischen Bundesamtes , Roderich Egeler in Wiesbaden.
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