Palo Alto – Eine multiple Sklerose geht in der Regel nicht mit einem erhöhten Schwangerschaftsrisiko für Mutter und Kind einher, wie aus einer Studie in Neurology (2009; doi: 10.1212/WNL.0b013e3181c3f27d) hervorgeht.
Eliza Chakravarty von der Stanford Universität in Palo Alto hat 18,8 Millionen Entlassungsdiagnosen aus 38-US-Staaten ausgewertet. Darunter waren auch etwa 10.000 Frauen mit einer multiplen Sklerose.
Diese wurden zwar vor der Entbindung zu 30 Prozent häufiger hospitalisiert, und es wurde auch häufiger eine intrauterine Wachstumsstörung des Kindes festgestellt (2,7 Prozent gegenüber 1,9 Prozent bei Frauen ohne chronische Erkrankungen). Ebenso entschieden sich die Geburtshelfer öfter für einen Kaiserschnitt (42 versus 33 Prozent in der Gesamtgruppe).
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Auch bei Epilepsie-Patientinnen kommt es nicht häufiger zu Gestosen oder zu einem Blasensprung. Wie bei den Frauen mit multipler Sklerose ist das Risiko einer intrauterinen Wachstumsstörung und eines Kaiserschnitts mäßig erhöht. Patientinnen mit Epilepsie werden allerdings dreimal häufiger als andere Frauen antenatal hospitalisiert.
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