Greifswalder Unfallchirurgie als Überregionales Traumazentrum zertifiziert
Donnerstag, 19. November 2009
Greifswald – Die Mainzer DIOcert GmbH hat das Universitätsklinikum Greifswald in der höchsten Versorgungsstufe als „Überregionales Traumazentrum“ zertifiziert. „Das Gütesiegel ist die Garantie für eine qualitativ hochwertige Schwerverletztenversorgung in der Region Vorpommern nach deutschlandweit anerkannten Maßstäben“, betont der Leiter der Greifswalder Universitäts-Unfallchirurgie, Axel Ekkernkamp.
Bereits 2007 wurde in Greifswald auf Initiative der Universitäten Greifswald und Rostock das Traumannetzwerk „Mecklenburg-Vorpommern“ mit 18 teilnehmenden Kliniken gegründet.
Das bundesweite Traumanetzwerk der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) soll für jeden Schwerverletzten in Deutschland rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung ermöglichen. Dabei differenziert die DGU zwischen lokalen, regionalen und überregionalen Traumazentren. „Im Traumanetzwerk arbeiten alle Krankenhäuser und die Rettungskräfte, die an der Versorgung Schwerverletzter beteiligt sind, sehr eng zusammen", erläuterte Ekkernkamp.
Dabei gehe es vor allem um Schnelligkeit, Kollegialität und Qualität. Die Daten aller Schwerverletzten werden im zentralen Traumaregister der DGU umfassend dokumentiert und regelmäßig ausgewertet. Ziel ist die ständige Verbesserung der Versorgung von Unfallopfern. © hil/aerzteblatt.de
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