Berlin – Die Bundesregierung hält trotz technischer Schwierigkeiten an der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte fest. Das machte eine Sprecherin von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) am Freitag in Berlin deutlich.
Von einem Stopp könne „absolut nicht die Rede sein“, sagte sie. Lediglich zu bestimmten technischen Fragen sei ein Moratorium vereinbart worden. Die Karte ist unter Experten umstritten, weil auf ihr Patientendaten gespeichert und nutzbar gemacht werden können.
aerzteblatt.de |
Die elektronische Gesundheitskarte sollte ursprünglich schon zum 1. Januar 2006 die Krankenversicherungskarte ersetzen. Die Einführung hatte sich mehrfach auch aufgrund technischer Probleme verzögert, die Testphase wurde verlängert. Vor gut einem Monat startete die elektronische Gesundheitskarte in der Region Nordrhein.
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