Melbourne – Die beiden in einer 32-stündigen Marathonoperation in Australien getrennten siamesischen Zwillingsmädchen sind allem Anschein nach über den Berg. Nach der fast dreijährigen Trishna erwachte auch ihre Schwester Krishna aus dem künstlichen Koma.
Die neurologischen Befunde der knapp Dreijährigen seien gut. Pfleger wollten die Bettchen der beiden möglichst bald zusammenstellen, damit die Mädchen einander erstmals in ihrem Leben als eigenständige Personen sehen und berühren können.
Nach ihrem Erwachen habe sie Krishna stundenlang auf dem Schoß gehalten, berichtete Kelly von der Stiftung Children First Foundation. „Es war das erste Mal, dass jemand sie allein im Arm hielt. Man muss keine Mutter sein, sondern einfach nur ein Mensch um sich vorzustellen, was für ein besonderer Moment das war.“
Die Schädel, Gehirne und Blutgefäße der beiden aus Bangladesch stammenden Mädchen waren zusammengewachsen, die Vorbereitung der höchst komplizierten Trennung mitsamt Vor-Operationen hatte zwei Jahre in Anspruch genommen.
aerzteblatt.de |
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