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Lauterbach: Kopfpauschale ist Steuersubvention für gut Verdienende

Montag, 23. November 2009

Ludwigshafen – Bei Einführung einer einkommensunabhängigen Kopfpauschale zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wären nach Berechnungen des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach jährlich 38 Milliarden Euro als zusätzliche Finanzspritze erforderlich.

Der Steuerzuschuss sei notwendig, damit Geringverdiener künftig nicht wesentlich schlechter gestellt würden und der Eigenanteil an der Krankenversicherung gleichzeitig auf acht Prozent des Einkommens begrenzt bliebe, sagte Lauterbach der Ludwigshafener „Rheinpfalz“ vom Montag.

„Das wäre letztlich nichts anderes als eine neue absurde Steuersubvention für gut Verdienende“, sagte Lauterbach. Diese würden sogar so weit entlastet, dass sich ein Wechsel in eine private Vollversicherung (PKV) künftig wohl nicht mehr lohne.

„Ich habe zwar nichts dagegen, wenn sich die PKV an einem solidarisch finanzierten Gesundheitswesen beteiligt“, sagte Lauterbach. Dabei müsse aber der Grundsatz gelten, dass jeder nach seinen Möglichkeiten einzahlt. Dies werde nur durch die von der SPD sowie von Grünen und Linkspartei geforderte Bürgerversicherung gewährleistet, bei der auch Zins- oder Mieteinnahmen zur Beitragsberechnung herangezogen werden sollen. © ddp/aerzteblatt.de

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adonis
am Dienstag, 24. November 2009, 07:47

Herr Lauterbach

Sind Sie doch ehrlich, das ist es doch heute auch schon, wenn sich bestverdienende Patienten freiwillig kassenversichern. Sie bezahlen nur den Höchstbeitrag. Damit kommt der Mulitmillionär in den Genuss des Systemes, noch besser wird es wenn er Rentner ist und irgendwann mal Kleinsbeiträge bezahlt hat. Da wird sein Pflichtbeitrag noch geringer.
Will man eine annähernde Gerechtigkeit schaffen, muss es an die Lohn und EInkommensteuer gekoppelt sein, wobei man auch den Finanzbehörden mit gewissen Amigos auf die Finger schauen muss!!! Die Chance einer Gleichverteilung der Lasten ist aber wesentlich grösser. Ausserdem sinkt der absolute Beitrag der Kleinstverdiener und steigt bei den Supermanagern. Das ist nur gerecht. ABer Sie mögen diese Lösung nicht: Warum? Klar, weil Sie ebenso betroffen wären. So scheut der Teufel das Weihwasser!!!

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