Französische Bischöfe gegen Sterbehilfe und Präimplantationsdiagnostik
Montag, 23. November 2009
Paris – Französische Bischöfe rufen zum Schutz der Schwachen in der Gesellschaft auf. Das gelte besonders für Alte und Behinderte, erklärten die Bischofe Pierre d'Ornellas und Jean-Paul James am Montag in Paris. Wer aktive Sterbehilfe befürworte und Präimplantationsdiagnostik (PID) gestatte, erliege einem falschen Verständnis von Freiheit.
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Die Bischöfe wenden sich damit gegen einen Gesetzentwurf zur Straffreiheit für aktive Sterbehilfe unter bestimmten Bedingungen. Über den von den oppositionellen Sozialisten eingebrachten Gesetzentwurf soll am Dienstag in der Nationalversammlung abgestimmt werden.
Sie reagieren damit auch auf eine jüngste Stellungnahme der französischen Nationalen Ethik-Kommission. Diese hatte in der vergangenen Woche empfohlen, bei der künstlichen Befruchtung die Untersuchung der für eine Einpflanzung vorgesehenen Embryonen auf das Down-Syndrom zuzulassen. Die PID ist in Frankreich derzeit nur unter sehr strengen Voraussetzungen für bestimmte Erbkrankheiten zulässig. Das Down-Syndrom gehört nicht dazu.
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