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70 Prozent der generikafähigen Arzneimittel sind rabattiert

Montag, 23. November 2009

Berlin – Die Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird zunehmend durch Rabattverträge geprägt. Dies geht aus Zahlen des Marktforschungsinstitutes Insight Health hervor.

Danach gaben im September 2009 Apotheken im generikafähigen GKV-Markt 23,4 Millionen Packungen „rabattierte“ Arzneimittel ab. Damit erreichte die Rabattquote in diesem Marktsegment 69,4 Prozent. Der entsprechende Absatz im GKV-Gesamtmarkt belief sich auf 43,1 Prozent.

Vor diesem Hintergrund moniert der Branchenverband Pro Generika, dass in erster Linie die Generikahersteller die Rabattverträge finanzierten. „Ausgerechnet die Unternehmen, die die GKV durch ihre günstigen Listenpreise ohnehin permanent entlasten, müssen nun auch noch die mit den Rabattverträgen verbundenen Preisnachlässe aus ihren Erlösen finanzieren“, kritisiert der Verband. © hil/aerzteblatt.de

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