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Dienstag, 24. November 2009
RSV für Kinder gefährlicher als Grippe

Boston – Die derzeit auf die Neue Influenza gerichtete Aufmerksamkeit kann schnell darüber hinwegtäuschen, dass die Grippeviren nicht die gefährlichsten Erreger von akuten Atemwegserkrankungen bei Kleinkindern sind. Nach einer Studie in Pediatrics (2009; doi: 10.1542/peds.2008-3074) ist die Krankheitslast durch Respiratory Syncytial Viren (RSV) deutlich höher.

Florence Bourgeois vom Children's Hospital Boston und Mitarbeiter haben die Daten der dortigen pädiatrischen Notaufnahme aus den Wintermonaten der Jahre 2001 bis 2006 ausgewertet. Dort werden jedes Jahr mehr als 5.000 Kinder unter 7 Jahren wegen akuter respiratorischer Infekte behandelt. In einer Subgruppe wurden Virustests durchgeführt.

RS-Viren waren mehr als doppelt so häufig wie Grippeviren: Auf die USA bezogen kommen nach Berechnungen der Autoren bei den unter Siebenjährigen auf 1.000 Behandlungen in der Notfallambulanz 21,5 Patienten mit RSV-Erkrankung gegenüber 11,2 Patienten mit saisonaler Grippe.

Am häufigsten betroffen waren Kinder im Alter unter 2 Jahren: Hier kommen auf 1.000 Notfallbehandlungen 64,4 RSV-Erkrankungen. RSV-Erkrankungen führen mit einer Rate von 8,5 pro 1.000 Patienten wesentlich häufiger zu einer Hospitalisierung als die Grippe (1,4 pro 1000).

Eine Befragung von 210 Eltern ergab, dass die Arbeitsausfälle für die Betreuer mit 716.404 Tagen pro Jahr in den USA höher sind als bei der Grippe (246.965 verlorene Arbeitstage). Auch wenn es Hinweise gebe, dass die Neue Influenza A/H1N1 einen schwereren Verlauf nehme als die saisonale Grippe, erscheint es den Autoren doch fraglich, ob die Krankheitslast durch die Neue Influenza die der bevorstehenden RSV-Welle übertreffen wird.

Die RSV-Saison hat in Deutschland in diesem Jahr noch nicht begonnen. Die derzeit auftretenden akuten respiratorischen Infektionen sind nach den aktuellen Daten des Forschungsnetzwerks zu Infektionen der Atemwege bei Kindern (PID-ARI) eher auf die Influenza H1N1 zurückzuführen. Die jährliche Welle dürfte aber in den nächsten Wochen beginnen. Ihren Gipfel erreicht sie in den ersten Monaten des Jahres und läuft dann bis April aus. © rme/aerzteblatt.de

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adonis am Mittwoch, 25. November 2009, 09:30
Herzlichen Dank für den Hinweis!!!
Vor lauter Schweinegrippe sieht man vielleicht oft auch nicht, dass andere Krankheiten, die ähnliche Symptome haben, schlimmer verlaufen können. Ein einfaches Mittel. Beurteile den Patient nicht nach seiner vermeintlichen Diagnose, sondern nach seinem klinischen Zustand.
wilfriedsoddemann am Mittwoch, 25. November 2009, 08:35
Schweinegrippe durch Trinkwasser übertragen!
Bis zu 30.000 Influenza-Tote je winterliche Influenza-Saison gibt es nicht. Nach dem Statistischen Bundesamt gibt es in Deutschland nur wenige labordiagnostisch nachgewiesene Grippetoten. Hohe Zahlen sollen Panik verursachen und sind aggressive Werbung für Impfstoffe und Grippemittel wie Tamiflu. Der umfassende Influenza-A-Schnelltest kostet 15 Euro und kann in jeder Arztpraxis in 20 Minuten leicht durchgeführt werden:
http://www.rki.de/cln_160/nn_223876/DE/Content/InfAZ/A/AviaereInfluenza/Schnelltesttabelle,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Schnelltesttabelle.pdf

Die H1N1 Schweinegrippe ist wie jede Influenza eine Zoonose und geht zwischen Menschen und Tieren hin und her. Das Vehikel ist unser Wasser: Schweinegrippe und saisonale Influenza werden primär durch unser Trinkwasser ausgelöst.

Schweinegrippe ist unter Menschen ansteckend, sekundär. Influenza wird aber primär durch kaltes Trinkwasser ausgelöst. Menschen scheiden das Schweinegrippevirus zu rund 35% mit Erbrochenem und/oder Durchfall aus, via Abwasser in Gewässer. Schweine sind im Winter bis zu 90% mit Influenza durchseucht. Tiere verschmutzen durch Fäkalien und Ausscheidungen aus Nase und Maul/Schnabel das Wasser. Alle Menschen haben Kontakt zum Trinkwasser. Alle Gewässer sind mit Viren belastet. Viren bleiben im kalten Wasser lange ansteckend. Deshalb treten Influenzaepidemien überwiegend im kalten Winter auf. Die sehr kleinen Viren werden im Wasserwerk unzureichend oder gar nicht gefiltert. Im kalten Winter mit dem Maximum im Februar wird uns die Schweinegrippe in großem Stil via Trinkwasser anstecken.

Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, Cholera kommt mit Tröpfchen wie die Influenza, abweichende Meinungen verfolgt die Inquisition der staatlich verordneten Wissenschaft.

soddemann-aachen@t-online.de
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12909
http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren
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