Deutsche wissen zu wenig über Schlaganfallrisiken
Freitag, 27. November 2009
Berlin – Die Deutschen wissen zu wenig über Risikofaktoren und Warnsignale eines Schlaganfalls. Das hat das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des Forschungsprojekts „Primärprävention von Schlaganfällen bei Frauen“ ermittelt.
Ziel des Projekts war es, Schutz- und Risikofaktoren eines Schlaganfalls bei Frauen zu untersuchen und geschlechtsspezifische Präventionsansätze zu entwickeln. Obwohl Frauen ein höheres Schlaganfallrisiko haben als Männer, wird die Krankheit als typische „Männererkrankungen“ betrachtet.
Die Ergebnisse der seit November 2007 laufenden Untersuchung zeigen, dass Frauen zwar generell in Sachen Schlaganfall besser Bescheid wissen als Männer, gerade jüngere Frauen und Frauen mit niedrigem Sozialstatus jedoch deutliche Wissensdefizite aufweisen.
Jedes Jahr erleiden in Deutschland mehr als 150.000 Menschen erstmals einen Schlaganfall, 40 Prozent der Betroffenen sterben innerhalb eines Jahres. © hil/aerzteblatt.de
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