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Abkommen für Röntgenlaser European XFEL unterzeichnet

Dienstag, 1. Dezember 2009

Hamburg – Im Hamburger Rathaus haben Wissenschaftsminister und Staatssekretäre aus zehn Ländern Ost- und Westeuropas ein Übereinkommen unterzeichnet, das den Röntgenlaser „European X-Ray Free Electron Laser“ (Europäische Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlage) als neues internationales Forschungszentrum in Hamburg etabliert.

Die Anlage wird ab dem Jahr 2014 Röntgen-Laserblitze von hervorragender Brillanz, Intensität und Zeitauflösung liefern. Damit soll es zum ersten Mal möglich sein, chemische und biologische Reaktionen zu filmen und so beispielsweise die Entwicklung von Medikamenten verbessern.

„Ich freue mich, dass wir heute hier in Hamburg das völkerrechtliche Übereinkommen zum Bau und Betrieb der Europäischen Freie-Elektronen-Röntgenlaseranlage XFEL unterzeichnen konnten", sagte Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust.

Die neue Anlage verbindet nicht nur die Wissenschaftsstandorte Hamburg und Schleswig-Holstein miteinander, sondern auch Wissenschaftler aus 14 Nationen. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen bezeichnete das Vorhaben als weiteren Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Norddeutschland. „Schleswig-Holstein und Hamburg werden sich in Zukunft als Standort für Spitzenforschung noch stärker profilieren“, sagte Carstensen.

Der Bau des European XFEL wurde vom Wissenschaftsrat empfohlen und in Europas Forschungsfahrplan für Großgeräte, die ESFRI-Roadmap, aufgenommen. © hil/aerzteblatt.de

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