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| dpa |
Frauen ohne erhöhtes Risiko wird erst ab dem 40. Lebensjahr und nach den neuesten Leitlinien der US Preventive Services Task Force (USPSTF) erst ab dem 50. Lebensjahr zur Mammografie geraten. Frauen mit Mutationen in den BCRA1/2-Genen oder einer positiven Familienanamnese erkranken jedoch häufig schon früher an einem Mammakarzinom.
Die American Cancer Society rät ab einem Lebenszeitrisiko von 20 Prozent zu einer jährlichen Mammografie ab dem 30. Lebensjahr. Nicht wenige der betroffenen Frauen lassen die Untersuchung bereits ab dem 20. Lebensjahr durchführen oder noch früher durchführen. Damit steigt aber die kumulative Strahlenbelastung durch das Screening.
Einige Experten befürchten, dass die weibliche Brust in jungen Jahren besonders „röntgensensibel“ ist. Beides könnte dazu beitragen, dass Frauen zu ihrem ohnehin genetisch bedingten Risiko durch die Mammografien einer zusätzlichen Gefahr ausgesetzt werden. Genau hierfür will Marijke Jansen-van der Weide von der Universität Groningen jetzt Hinweise gefunden haben.
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Die American Cancer Society, welche Frauen ohne genetisches Risiko auch weiterhin die Mammografie ab 40 empfiehlt, hat gegenüber der Presse die Ergebnisse relativiert. Ein Sprecher stellte die Methodik der Studie infrage und warnte davor, jüngeren Frauen die strahlenfreie Kernspintomografie als Alternative zu empfehlen, da hier nicht alle Tumore rechtzeitig entdeckt würden.
Da das auch für die Mammografie gilt, tendieren viele Ärzte bei Frauen mit erhöhtem Risiko dazu, alle diagnostischen Möglichkeiten auszuschöpfen, zu denen als dritte Option eine Sonografie gehört.
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