Allergiezentrum in Bochum gegründet
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Bochum – Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) hat das „Allergie-Centrum-Ruhr" (ACR) gegründet. Ziel sei, das Niveau der medizinischen Versorgung zu heben, die studentische Ausbildung und die ärztliche Aus- und Weiterbildung zu optimieren und die klinische und angewandte Forschung voranzutreiben.
Hintergrund für die Gründung ist die laut RUB mangelhafte Versorgung von Allergiepatienten: 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung seien Allergiker, jedes dritte Kind sei von Allergien betroffen und zum Teil erheblich in seiner Lebensqualität behindert. 70 Prozent dieser Patienten werden der Hochschule zufolge nicht ausreichend versorgt.
Da Allergologie ein „Querschnittfach“ sei, arbeiteten im ACR vier Abteilungen in zwei Kliniken und eine Forschungsabteilung zusammen, so die RUB. Beteiligt sind daran die Klinik für Dermatologie und Allergologie, die Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Josef- und St. Elisabeth- Hospital, die Klinik für Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin im Bergmannsheil und die Abteilung für Experimentelle Pneumologie der Ruhr-Universität. © hil/aerzteblatt.de
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