So ganz erschließt sich mir der positiven Sinn dieser Maßnahmen nicht unbedingt.
1) Alle 2 Jahre müssen wir unseren patienten wieder Rede und Antwort stehen, wegen ein paar wenigen Euro Differenz je Packung.
2) Da die Preise nicht öffentlich sind, kann der Patient in der Apotheke nicht aufzahlen, um "sein Lieblingsmedikament" behalten zu können.
Dass in der Verordnung von Medikamenten mehr und mehr auch wirtschaftliche Überlegungen Eingang finden (müssen), das isst mir schon klar und nachvollziehbar.
Was mir nicht nachvollziehbar ist: Weshalb die erzielten Preise nicht öffentlich zugänglich gemacht werden, damit die Patienten - so sie das möchten - die Preisdifferenz in der Apotheke aufbezahlen können. Normalerweise behalten unsere Patienten ein einmal gewähltes und verträgliches Präparat gerne bei, ein Wechsel ohne medizinische Notwendigkeit ist ihnen dagegen nur schwer einsichtig !

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