Bislang etwa die Hälfte der Schweinegrippe-Impfdosen aufgebraucht
Freitag, 4. Dezember 2009
dpa
Berlin – Von den bis Ende November bestellten Dosen für die Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe ist bislang etwa die Hälfte aufgebraucht worden. Nach Schätzungen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) wurden zwischen 4 und 5,8 Millionen der 9 Millionen georderten Dosen verimpft, wie die Parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz, am Freitag in Berlin sagte. Insgesamt sollen bis Anfang kommenden Jahres 50 Millionen Dosen geliefert werden. Ob und wie viele Impfdosen davon übrig bleiben werden, sei derzeit nicht abschätzbar, sagte Widmann-Mauz.
Zur derzeitigen Impfbereitschaft in der Bevölkerung sagte Infektionsschutzexperte Lars Schaade, dass die Nachfrage der Ärzte nach dem Impfstoff vor allem im Nordwesten Deutschlands rückläufig sei. „Um eine weitere Welle zu vermeiden, brauchen wir eine gewisse Grundimmunisierung der Bevölkerung“, sagte er. Diese sei nach dem jetzigen Stand „wohl noch nicht gegeben“.
Widmann-Mauz lieferte zudem aktuelle Zahlen zu Infektions- und Todesfällen durch das H1N1-Virus. Demnach gibt es bislang rund 182 000 gemeldete Erkrankungen und 77 Tote. Der Anteil der Todesfälle ist Widmann-Mauz zufolge etwas niedriger als bei der saisonalen Grippe.
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Die "Volksvertreter" haben sich wieder mal ganz schön leimen lassen und haben jetzt nicht genug Mut die sinnlose Aktion auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren.
Leserkommentare
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