Ärzteschaft

KVen starten Initiative zur besseren Versorgung in Pflegeheimen

Donnerstag, 10. Dezember 2009

München – Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) wollen ein bundesweites Konzept für eine bessere Versorgung von Heimbewohnern entwickeln. Auf Einladung der KV Bayerns (KVB) diskutierten Vorstände und leitende Mitarbeiter zahlreicher KVen hierzu neue Ideen und bestehende Modelle. Das Treffen bildete den Auftakt einer bundesweiten Initiative, mit der die Organisationen auf einen bundesweiten Pflegeheimvertrag hinarbeiten wollen.

„Die demografische Entwicklung in Deutschland erfordert neue, zukunftstaugliche Konzepte für die Alten- und Pflegeheimversorgung“, erläuterte KVB-Vorstand Gabriel Schmidt die Beweggründe für den Start der Initiative. Im Jahr 2020 werde jeder Dritte 60 Jahre oder älter sein, die Zahl der Pflegebedürftigen steige seit Jahren. „Die Versorgung in Pflegeheimen gehört deshalb zu den größten Herausforderungen, vor denen wir Ärzte gemeinsam mit der Politik stehen“, so Schmidt.

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Im Rahmen der Veranstaltung legten die KVen jetzt erste Grundsätze für ein bundesweites integratives Versorgungskonzept fest. Danach sollen Hausärzte die Basis der Pflegeheimversorgung bilden, niedergelassene Ärzte die flächendeckende Versorgung von Heimbewohnern gewährleisten und Kooperationsformen von niedergelassenen Ärzten als Alternative zum angestellten Heimarzt gefördert werden. © hil/aerzteblatt.de

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